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Nachschub: Definition und Beispiele

Nachschub – Nachschub bezeichnet die bedarfsgerechte Bereitstellung von Waren oder Material an einem Verbrauchsort, etwa im Kommissionierbereich oder an einer Produktionslinie.

Was ist Nachschub?

Der Prozess bewegt Bestand aus Reserve- oder Pufferbereichen in den aktiven Zugriff. Ziel ist, Fehlmengen zu verhindern, ohne die Bereitstellfläche zu überfüllen. Auslöser können feste Zeiten, Mindestbestände oder konkrete Aufträge sein.

Arten und Merkmale im Überblick

Variante oder AspektBedeutung
MeldebestandsbezogenStart beim Erreichen eines Grenzwerts
AuftragsbezogenBedarf entsteht aus freigegebenen Aufträgen
ZeitgesteuertVersorgung in festen Intervallen
KanbanVerbrauchssignal löst standardisierte Menge aus

Wie funktioniert der Ablauf in der Praxis?

Ein WMS vergleicht verfügbaren Bestand, offene Aufträge und Kapazität. Es erzeugt einen Transportauftrag, priorisiert ihn und bestätigt die Einlagerung am Zielplatz. Eindeutige Scans verhindern Bestandsfehler.

Was ist bei Auswahl und Planung wichtig?

Gute Steuerung berücksichtigt Vorlaufzeit, Behältergröße, Wege, Spitzenbedarf und Personal. Zu später Nachschub führt zu Unterbrechungen; zu früher Nachschub blockiert Flächen. Kennzahlen sind Fehlmengenvorfälle, Reaktionszeit und Nachschubwege.

Einordnung in Transport und Logistik

Der Begriff steht in engem Zusammenhang mit Meldebestand. Für eine belastbare Entscheidung müssen Auftrag, Ware, Strecke, Zeitfenster und Verantwortlichkeiten gemeinsam betrachtet werden. Die gewählte Lösung sollte regelmäßig anhand klarer Prozess- und Qualitätskennzahlen überprüft und angepasst werden.

Quelle: Bundesvereinigung Logistik – Intralogistik.

Häufige Fragen zu Nachschub

Was ist interner Nachschub?

Die innerbetriebliche Versorgung eines Verbrauchsorts aus einem Reserve-, Puffer- oder Zentrallager.

Wann wird Nachschub ausgelöst?

Je nach Verfahren durch Grenzwert, Auftrag, Zeitplan, Verbrauchssignal oder Prognose.

Was ist der Unterschied zur Beschaffung?

Beschaffung führt Ware von extern zu; Nachschub versorgt einen internen Verbrauchs- oder Bereitstellungsplatz.

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